Mittwoch, 14. August 2013

Stech- und Stempeluhren

Stempeluhr mit individuell bedrucken lassen


Stempeluhren, auch Stechuhren genannt, ist ein Arbeitszeitmesser, das in der Zeit der Industrialisierung erfunden wurde. Stempeluhren dienen dafür, Arbeitszeiten beim Kommen zu registrieren sowie beim Feierabend. Mit den Stempeluhren müssten Sie nicht mehr bei jedem Ihrer Arbeitsnehmer kontrollieren, ob diese ihre Arbeitszeiten einhalten oder nicht, sondern Sie lassen es eine Angelegenheit der Stempeluhren werden. Bei uns können Sie sich alle unserer Artikel kundenspezifisch oder individuell anfertigen lassen, dafür brauchen sie uns dies nur mitzuteilen. Sie können sich die Stempeluhr von uns individuell mit einem Design bedrucken lassen. Also worauf warten Sie denn noch, greifen Sie zu!
In unserem Sortiment finden Sie Stempeluhren in verschiedenen Farben, Formen und Größen wieder. Stempeluhren können auch optimal als Werbegeschenk, Werbeartikel, Promotionartikel und Werbemittel verwendet werden, die in Veranstaltungen, Messen, Events und Festen angeboten werden. Sie können alle unserer Produkte mit einem Logo, mit dem Slogan Ihrer Firma oder mit einem speziellen und einmaligen Spruch bedrucken. Und falls sie Fragen bezüglich dieser oder andere Artikeln haben, dann besuchen Sie unserer Webseite www.bykw.de oder Sie können uns anrufen oder eine E-Mail schicken.

  
Beschreibung

Eine Stempeluhr druckt automatisch die Uhrzeit auf eine Karte aus Karton. Dabei bewegt sich der Drucker so, dass an jedem Tag des Monats eine andere Zeile der Karte bedruckt wird. Mit dem Stempeln beim Kommen beginnt die Arbeitszeit und mit dem Stempeln beim Gehen endet sie. Meist befindet sich die Stempeluhr im Eingangsbereich der Arbeitsstelle. Sie wird in der Industrie wie im Dienstleistungssektor gleichermaßen eingesetzt. 
Um die Stempelkarte nicht zu lang werden zu lassen, trägt sie auf der Vorderseite meist die Zeilen für den 1. bis 15. Tag und auf der Rückseite den Rest. Eine häufige Fehlbedienung ist das Unterlassen des Wendens der Karte zum 16. des Monats. Die Führung der Stempelkarte in der Stempeluhr ist seitlich beweglich. Bei einer für Tagschicht eingestellten Stempeluhr wird die Führung um 12 Uhr automatisch auf die Spalte "Gehen" und um 24 Uhr wieder auf "Kommen" gestellt. Für eine Arbeitsunterbrechung für z.B. einen Arzt- oder Behördentermin kann die Führung vor dem Stempeln federbelastet auf die Spalten "Unterbrechung Gehen" und "Unterbrechung Kommen" verschoben werden. In einer 5. Spalte der Stempelkarte kann der Vorgesetzte die Arbeitsunterbrechung sowie leere Zeilen wegen Urlaub oder Krankheit gegenüber der Lohnbuchhaltung durch Unterschrift genehmigen.

Erfunden wurde die Stempeluhr in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Zeit der Industrialisierung. Inzwischen rechnen Stempeluhren selbstständig und drucken die Zeitsummen direkt auf der Stempelkarte aus. Bei modernen Varianten geschieht die Zeiterfassung jedoch in der Regel elektronisch an einem Kiosksystem durch Tastendruck oder durch Chipkarten. Dadurch kann die Zeitmessung um eine Zutrittskontrolle zu sicherheitsrelevanten Bereichen erweitert werden. Größere Sammlungen historischer Arbeitszeitmesser befinden sich im Technoseum Mannheim und im Uhrenindustriemuseum Villingen-Schwenningen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stechuhr

Antistressbälle


Antistressbälle mit Werbung, als Werbemittel und kundenspezifisch bedrucken lassen


Antistressbälle sind, wie der Name schon verrät, eine gute Methode, um Stress abzubauen. Haben Sie Stress in Ihrem Beruf, Ihrem Privatleben oder sonstiges? Dann würde ich Ihnen einen Antistressball empfehlen. In unserem Sortiment finden Sie die Bälle in verschiedensten  Arten und Figuren bzw Varianten auf. Antistressbälle sind fast in jedem Unternehmen vorhanden und ist das worauf viele Menschen zurückgreifen, wenn diese mal keine Beschäftigungen haben. Und sie schützt möglicherweise vor Panikattacken, und eignet sich ideal als aufmerksamkeitsstarker Werbemittel. Antistressbälle sind optimal als Werbegeschenk, Werbeartikel, Promotionartikel, Werbemittel, Kundengeschenk oder Give Aways geeignet, die in Veranstaltungen, Messen, Events, Festen, an Interessenten oder an Kollegen verschenkt werden können. Lassen SIe Ihren Stressball zum Hingucker werden. Sie können alle unserer Produkte mit einem Logo, mit dem Slogan Ihrer Firma oder mit einem speziellen Spruch bedrucken. Sind Sie an einer Sonderanfertigung interessiert? Auch das wäre kein Problem! Wir fertigen gerne für Sie an, dazu müssten sie uns nur Ihren individuellen Wunsch mitteilen. 




 

Hemd

Hemden als Werbemittel bedrucken





Sie suchen nach modisch gutaussehenden Hemden, die Sie bei der Arbeit und Privat tragen können? Wir bieten eine Vielfalt an Hemden an. Ob kurz oder langarmig, dazu verfügen wir noch Hemden in verschiedenen Farben und Mustern. Also, worauf warten sie denn noch, greifen sie zu. Sie können sich ein Hemd auf unserer Webseite aussuchen und dieses dann von uns individuell mit einem Design bedrucken lassen. Dafür brauchen Sie uns nur Ihren persönlichen Wunsch mitzuteilen. In unserem Sortiment finden Sie die Hemden in verschiedenen Farben  und Größen wider. Hemden können auch optimal alsWerbegeschenk, Promotionartikel, Werbemittel, Kundengeschenk oder Give Aways eingesetzt werden, die in Veranstaltungen, Messen, Events, Festen, an Interessenten oder Kollegen verschenkt werden können. Sie können alle unserer Produkte mit einem Logo, mit dem Slogan Ihrer Firma oder mit einem speziellen und einmaligen Spruch bedrucken.


Modeeinflüsse

Lange Zeit galt ein reinweißes Hemd als Statussymbol des Herrn, da es anzeigte, dass sich sein Träger nicht mit körperlich anstrengender oder gar schmutziger Arbeit befasste und er sich täglich ein frisch gewaschenes Hemd leisten konnte. Zum Schutz der Ärmel insbesondere bei Schreibarbeiten mit der Feder oder später dem Füllfederhalter wurden früher im Büro Ärmelschoner getragen, die über die Hemdenärmel gezogen wurden. Ärmelhalter sind heute kaum noch gebräuchliche, verstellbare Gummibänder, die die Ärmel am Oberarm halten und so für die richtige Ärmellänge sorgen sollen. Erst im 20. Jahrhundert konnten sich farbige Hemden (meist Blautöne) und gestreifte Hemden (Candy-, Bengal-, Hairline-Streifen) durchsetzen. Hier gilt, je breiter die Streifen, desto legerer der Anlass, zu dem das Oberhemd getragen wird. Kragenhöhe und Länge der Kragenschenkel werden durch die Mode bestimmt. Bei besonders hohen Kragen werden zwei vordere Schließknöpfe verwendet. Sofern überhaupt vorhanden, wird bei der Rückenfalte zwischen der Kellerfalte, Charachellefalte, offener Rückenfalte und links/rechts getrennten Bewegungsfalten unterschieden. Neben der Manschette wird der Ärmelschlitz bisweilen mit einem kleinen zusätzlichen Knopf geschlossen. Besonders elegante Hemden verzichten häufig auf die Brusttasche(n).

Hemdenarten


Heutzutage wird zwischen dem Herrenhemd und der Bluse (Hemdbluse) für die Frau unterschieden. Die Skibluse ist geschlechtsneutral. Beim Militär ist das Feldhemd, ein jackenähnliches, robustes, längeres Hemd, üblich. Zu den Standardhemden kommt noch die Gesellschaftskleidung. Smokinghemden sind mit einem Stehkragen mit kleinen abgeknickten Flügeln, dem sogenannten „Vatermörder“ oder mit einem normalen Umlegekragen (Kentkragen) ausgestattet. Sie haben im unter dem Frack resp. Smoking sichtbaren Ausschnitt eine steife aufgenähte Hemdbrust, die wie die Umschlagmanschetten meistens aus Piqué gefertigt sind. Diese Hemden werden teilweise mit sogenannten Frackknöpfen (englisch Studs) verschlossen.

Aus der Sportbekleidung kommt das kurzärmelige Polohemd, das mittlerweile in der Freizeitmode weit verbreitet ist. Eine nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa aufgekommene Mode war das Hawaiihemd. Als ursprüngliche Arbeitshemden werden Flanellhemden (auch „Karohemden“) heute noch als Freizeitkleidung getragen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das sogenannte Schlupfhemd getragen, welches vorn nicht vollständig offen war. In diese Hemden musste man – ähnlich wie beim Polohemd – hineinschlüpfen. Bekannt und genutzt wird diese Hemdform heute noch als das sogenannte Fischerhemd.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hemd



Dienstag, 7. Mai 2013

Wikipedia Infos: Mauspad - Mousepad


Ergonomisches Mauspad mit Handauflage
Ein Mauspad, auch Mousepad oder einfach nur Pad, ist eine spezielle Unterlage, die das Arbeiten mit einer Maus verbessern soll.

Varianten

Textilpads
Der etwas veraltete, aber immer noch verbreitete Maustyp tastet die Tischoberfläche mit einer mit Gummi beschichteten Kugel ab. Da viele Oberflächen aber keine optimale Haftung für die Kugeln boten, entwickelte man spezielle Unterlagen, die dem Mausgehäuse zwar erlauben, problemlos darüber zu gleiten, aber verhindern, dass die Kugel rutscht, anstatt zu rollen. Letzteres ist notwendig, damit die Signalwalzen der Maus bewegt werden können.
Textilpads verfügen über eine textile Oberfläche, die auf eine ca. vier Millimeter dicke Schaumstoffschicht aufgeklebt wird. Der Schaumstoff sorgt in erster Linie dafür, dass das Pad nicht verrutscht, in zweiter Linie, dass die Hand weich aufliegt.


Moderne Mauspads
Das „moderne“ Mauspad wird aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt. Am häufigsten vertreten sind Pads aus Kunststoff, Stoff, Glas oder Metall. Auch eine Kombination aus verschiedenen Materialien ist möglich. Diese Pads haben meist abgerundete Kanten, sind ergonomisch und möglichst flach. Einige ergonomische Mauspads haben eine flexible erhöhte Handauflage.


Nahaufnahme der Oberflächenstruktur eines Gaming-Mauspads
Heute ist vor allem die Oberflächenstruktur des Pads entscheidend, da Mäuse mit optischer Abtastung solche mit Rollkugeln verdrängt haben.
Computerspieler präparieren ihre Mauspads, ausgenommen Stoffpads, manchmal mit Silikonspray, um möglichst präzise Bewegungen mit der Maus machen zu können. Eine andere Alternative zur Verbesserung der Eigenschaften eines Mauspads ist die Nutzung von Teflonpads, die nachträglich auf die Mausunterseite geklebt werden. Durch beide Methoden, die auch gleichzeitig anwendbar sind, wird die Reibung verringert.
Eine elastische Verdickung bei einem ergonomisch gestalteten Mauspad ermöglicht das Auflegen der Hand im Bereich der Handwurzel, ohne sie abzuknicken. Das reduziert stark die Belastung bei der Arbeit mit der Maus.


Gaming-Mauspads
Im professionellen elektronischen Sport bekommt das Mauspad eine sehr große Bedeutung, da es einen starken Einfluss auf die Klarheit der physikalischen Bewegungen der e-Sportler beim Spielen hat. Die teilweise speziell für den Sport entwickelten Oberflächen lassen die Maus teils regelrecht über das Pad gleiten und nehmen insofern positiven Einfluss auf das Spielverhalten des Benutzers. Heutzutage schließen sich Firmen sogar mit professionellen Teams aus dem e-Sport zusammen, um gemeinsam hochwertige Pads zu entwickeln.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Mauspad 07.05.13)

Donnerstag, 14. März 2013

Rubiks Magic Wikiinfos

Rubik’s Magic ist ein mechanisches Knobelspiel, das ebenso wie der Zauberwürfel vom Ungarn Ernő Rubik erfunden wurde. Das Spiel erfreute sich Mitte der 1980er Jahre infolge des Zauberwürfel-Booms großer Beliebtheit. Es wird häufig als dessen Nachfolger angesehen, obwohl es als Puzzle nicht mit dem Zauberwürfel vergleichbar ist.

Beschreibung und Ziel

Rubik's Magic ist ein dreidimensionales Geduldsspiel für einen Spieler. Es besteht aus acht quadratischen Kunststoff-Platten, die mit Nylon-Schnüren in Art der Jakobsleiter miteinander verbunden sind. Auf den Platten sind beidseitig Ringmuster aufgedruckt, die Schnüre liegen in den diagonal verlaufenden Rillen. Durch Umklapp-Bewegungen ändern sich die Verbindungen der Segmente, weshalb das Rubik’s Magic viele verschiedene Formen annehmen kann. Das augenscheinliche Ziel des Spiels ist es, das Muster aus drei nebeneinander liegenden Ringen, das man in der rechteckigen Grundstellung auf der Vorderseite sieht, in eins mit drei ineinander verschlungenen Ringen auf der Rückseite umzuwandeln, bei dem die Platten eine sechseckige Herzform bilden. Die ersten Ausgaben ab 1986 haben einen schwarzen Hintergrund und regenbogenfarbene Ringe. Ausgaben ab Mitte der 1990er Jahre haben goldene Ringe auf rotem Hintergrund.

Verschiedene Formen und Anordnungen

Neben den Grundformen wie Tafel und Herz kann das Rubik’s Magic über 60 weitere, meist dreidimensionale Formen annehmen, die sich durch mehr oder weniger Symmetrie auszeichnen oder Assoziationen zu anderen Gegenständen wecken wie Stern, Fisch, Pult, Kabine oder Würfel. Diese Formenvielfalt macht den eigentlichen Spielreiz aus und ermöglicht einen kreativen Umgang mit dem Puzzle. Die Platten sind an den Kanten so geformt, dass sie sich bevorzugt in 90°- oder 180°- Winkeln anordnen und in solche Stellungen sozusagen einrasten. In der beiliegenden Spielanleitung und ergänzenden Büchern werden verschiedene Formen schematisch angegeben, die der Spieler nachbilden kann. Somit lässt sich keine genaue Anzahl aller möglichen Formen angeben, doch zum Beispiel sind alle flachen Möglichkeiten bekannt.
Dennoch ist die Größenordnung der tatsächlich unterschiedlichen Formen, die das Rubic’s Magic annehmen kann, sowie die Anzahl der verschiedenen Platten-Anordnungen, die es für eine bestimmte Form gibt, sehr viel geringer als beispielsweise die Anzahl möglicher Stellungen des Zauberwürfels. Zudem hat das Muster mit den drei freien Ringen in der Grundstellung nichts mit dem verschlungenen in der Herzform zu tun: Das eine ist auf der Vorder-, das andere auf der Rückseite der Segmente angebracht, und die Segmente können ihre Parität zueinander nicht verändern - Vorder- und Rückseite können also nicht miteinander vermischt werden.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Rubik%E2%80%99s_Magic 14.03.2013)


Dienstag, 12. Februar 2013

Wikipedia Infos: Tee

Der Tee (chinesisch 茶 chá, [tʂʰɑ˧˥], im Min-Nan-Dialekt gesprochen „tê“) ist ein heißes Aufgussgetränk, das aus unterschiedlichen Pflanzenteilen (Blättern, Knospen, Blüten, Stängel) der Teepflanze zubereitet wird.

Tee enthält, je nach Pflanzenteil (Knospe am meisten, Blätter absteigend) bis zu 4,5 % Coffein, welches zur Stoffklasse der Alkaloide gehört. Im 19. Jahrhundert wurde dieser Wirkstoff im Tee noch als Thein oder als Teein bezeichnet. Auch das Getränk schrieb sich bis zur Rechtschreibreform von 1901 Thee.

Im weiteren Sinne wird als Tee ein heißes Aufgussgetränk bezeichnet, das aus unterschiedlichen Teilen verschiedener Pflanzen (Blättern, Knospen, Blüten, Früchten, Stängeln, Rinden, Wurzeln) zubereitet wird. Hierzu gehören auch Kräutertees und Früchtetees.

Begriff-Tee

Das Wort Tee wurde laut Eintrag im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm im 17. Jahrhundert aus dem niederländischen thee ins Deutsche übernommen. Die in Mitteleuropa üblichen Begriffe Tee, tea, thé stammen von der minnanischen Aussprache von 茶 ab, weil die europäischen Länder den Tee auf dem Seeweg aus Südchina erhielten. Länder wie Russland, die Türkei und Persien, die auf dem Landweg über Nordchina mit Tee beliefert wurden, aber auch das seefahrende Portugal, übernahmen dagegen das Mandarin-Wort chá (chinesisch 茶, gesprochen Tscha), ursprünglich Tschaje (茶葉 / 茶叶 chá yè ‚Teeblätter‘).[1]

Seit dem frühen 18. Jahrhundert wird das Wort Tee auch für den Aufguss aus anderen Pflanzen benutzt und bezeichnet nicht allein Schwarztee, sondern auch Kräuter- oder Früchtetees. Eine ähnliche Situation herrscht in manchen anderen Sprachen (zum Beispiel Englisch und Niederländisch). In vielen anderen Sprachen ist diese Zusammenfassung unterschiedlicher Getränke unter einem Begriff dagegen unbekannt. Im Spanischen ist Té nur Schwarztee, alles andere heißt infusión. Ähnlich verhält es sich in Frankreich: thé ist schwarzer oder grüner Tee, Kräutertee dagegen tisane (oder infusion). In der französischsprachigen Schweiz wird das Wort thé wie im deutschen Sprachgebrauch auch für Kräutertee und Früchtetee verwendet. In den USA und von da aus sich verbreitend wird Tee mittlerweile oft als iced tea, also Eistee, getrunken.

Einschränkend dürfen laut ISO-Norm 3720 nur Blätter und Aufguss der Teepflanze (Camellia sinensis) als Tee bezeichnet werden.

Anbau

Teepflanzen waren zunächst nur in China bekannt. 1823 wurden in Assam (Indien) wildwachsende Pflanzen entdeckt, die aber längere Zeit nicht richtig identifiziert wurden. Erst ab 1834 wurde diese Art kultiviert und mit anderen Arten gekreuzt. Die Kreuzungen wurden bald auch in anderen für sie geeigneten Regionen gezüchtet und angebaut. Teesträucher lassen sich aus Samen oder aus Setzlingen, was heute die Regel ist, heranziehen. Die Jungpflanzen werden in eigenen nurseries (Aufzuchtbeutel mit guter Muttererde) neun Monate sorgfältig gepflegt. Pro Hektar werden 12.000 bis 13.000 Setzlinge benötigt. Danach muss die Pflanze drei bis sechs Jahre weiterwachsen, bis sie zum ersten Mal geerntet werden kann. Der Ertrag eines Hektars ergibt durchschnittlich 1500 Kilogramm aufgussfertigen Tee. Die „Lebenserwartung“ der indischen Teesträucher beträgt 30 bis 50 Jahre, während die chinesischen Arten bis zu 100 Jahre alt werden können. Die Stecklinge werden aus den Trieben von besonders kräftigen und ertragreichen Mutterpflanzen gewonnen. Es ist sogar möglich, Teepflanzen für spezielle Umweltbedingungen etwa mit Resistenzen gegen gewisse Schädlinge oder Krankheiten zu züchten.


(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tee; Datum: 12.02.2013)

Mittwoch, 14. April 2010

Wikipedia Infos: Zecken

Die Zecken (Ixodida) sind eine Überfamilie innerhalb der Milben (Acari) mit lederartig dehnbarer Haut und gehören zur Klasse der Spinnentiere. Sie werden hier den parasitischen Milben der Unterordnung Parasitiformes (Anactinotrichida) zugeordnet. Unter den Zecken finden sich die größten Milbenarten. Die meisten Arten sind Ektoparasiten (sie dringen nicht in das Wirtsinnere ein) an Wirbeltieren. Als Wirte dienen Vögel, Reptilien und Säugetiere (Nager, Fledermäuse, Hundeartige, Paarhufer). Anmerkung des Wikiblogwebmasters: Zum entfernen der Zecken eignen sich: Zeckenkarte und Zeckenzangen. Viele Zeckenarten gehören dadurch zu bedeutenden Krankheitsüberträgern. Weltweit gibt es etwa 900 Zeckenarten (Stand 2004).

Hat eine Zecke zugestochen und sich festgesaugt, entfernt man sie am besten mit einer Zeckenzange.

Verbreitung

Der Gemeine Holzbock ist in Europa die häufigste Zeckenart. Schildzecken kommen weltweit auch in den gemäßigten Klimazonen vor. Lederzecken sind auf die Tropen und Subtropen beschränkt – mit Ausnahme der Taubenzecke Argas reflexus, die auch in Mitteleuropa auf Dachböden und gelegentlich in Ställen ähnlich warme Lebensbedingungen vorfinden kann.

Aufenthaltsorte

Größenvergleich einer männlichen Zecke mit einem Streichholzkopf

Schildzecken bevorzugen hohe Luftfeuchtigkeit und relative Wärme. Deshalb halten sie sich vornehmlich im Gestrüpp, in hohen Gräsern und Farnen oder im Unterholz auf (bis ca. 1,5 m Höhe). Sie halten sich meist in einer Höhe auf, die der Größe des potentiellen Wirtes entspricht. Dort werden sie abgestreift, wenn sich der potentielle Wirt durch das Gras bewegt. Die weit verbreitete Ansicht, dass sich Zecken von Bäumen herabfallen lassen, trifft dagegen in der Regel nicht zu. Daneben suchen Zecken sich natürlich auch die Aufenthaltsorte aus, an denen ihre natürlichen Wirte besonders häufig vorkommen.

Lederzecken hingegen leben oft in der Nähe ihrer Wirte und bevorzugen eher trockenere dunkle Unterschlupfe. Besonders gut geeignete Bedingungen bieten unter all diesen Gesichtspunkten Waldränder und Waldlichtungen mit hochgewachsenen Gräsern, Feuchtwiesen und Bachränder mit gleichartigem Bewuchs und weiterhin Laub- oder Mischwald mit grasigem oder krautigem Unterwuchs. Allerdings sind Zecken durchaus auch in Gärten und Parks anzutreffen.
Cheliceren des Gemeinen Holzbocks (Ixodes ricinus)
Hirschzecke (Ixodes scapularis)
männliche Zecke
etwas vollgesogene Zecke
Vollgesogene Zecke (von unten)
Zecke von unten
Saugende Hirschzecke an menschlichem Bein
Wanderröte als Spätfolge eines Zeckenstichs mit Borrelioseinfektion

Ihre Aktivitäten entfalten sie normalerweise von März bis Oktober, doch können sich wetterabhängig auch Abweichungen davon ergeben. Im Freien sind Zecken während der Winterperiode nicht aktiv und sehr viele von ihnen überleben diese Jahreszeit nicht. Ihre Lebensspanne beträgt zwischen zwei und fünf Jahren.

Merkmale

Adulte Zecken besitzen acht Beine, die Larven nur sechs. Sie sind die größten Vertreter der Milben und können als adultes Tier bis zu 4 mm groß werden. Die Schildzecken haben einen verhärteten Chitinpanzer (Scutum) auf dem Hinterteil.

Mundwerkzeuge

Die Zecke ritzt mit ihren paarig angelegten sogenannten Cheliceren die Haut ein und schiebt das Hypostom (Stechapparat) in die Wunde. Dieser ist symmetrisch mit Widerhaken besetzt. Damit bohren sie sich jedoch nur oberflächlich in die Haut ein und „lecken“ dann das austretende Blut beziehungsweise die Lymphe. Zecken dringen also meist nicht bis zu den Kapillaren vor. Dieser Vorgang wird umgangssprachlich als „Zeckenbiss“ bezeichnet, korrekt ist jedoch „Zeckenstich“.

Saugvorgang

Ähnlich wie blutsaugende Insekten geben auch Zecken beim Zeckenstich vor Beginn der Nahrungsaufnahme ein Sekret (Speichel) ab, das bei ihnen allerdings mehrere wichtige Komponenten enthält.

1. Einen Gerinnungshemmer, der eine Verstopfung der Proboscis verhindert und den Blutfluss hin zur Einstichstelle steigert.
2. Eine Art Klebstoff, der die Mundwerkzeuge (Proboscis) fest in der Haut verankert.
3. Ein Betäubungsmittel, das die Einstichstelle unempfindlich macht. Diese Komponente ist sehr wichtig, da Zecken im Vergleich zu Stechmücken einen wesentlich größeren und gröberen Stechrüssel besitzen und außerdem sehr viel länger, manchmal mehrere Tage, an ihrem Nahrungsopfer Blut saugen, das davon selbstverständlich nichts bemerken soll.
4. Einen entzündungshemmenden Wirkstoff. Dieser soll eine Stimulation der körpereigenen Immunabwehr an der Einstichstelle vermeiden.

Nach einer ausgedehnten Blutmahlzeit erreichen vor allem weibliche Zecken eine Größe von bis zu 3 cm.

Verhalten

Sowohl die männlichen wie weiblichen Zecken sind Blutsauger. Bei den Männchen dauert eine Blutmahlzeit in der Regel nur wenige Tage, da sie nur für ihre eigene Ernährung Blut benötigen. Die Weibchen sind nicht nur zur eigenen Ernährung auf Blut angewiesen, sondern auch zur Eibildung und brauchen daher eine wesentlich größere Blutmenge. Ihre Blutmahlzeit kann ungestört sogar bis zu zwei Wochen andauern.

Zum Auffinden des Nahrungsopfers ist den Zecken ihr Haller-Organ behilflich. Dieser grubenförmige Chemorezeptor, der mit Sinnesborsten ausgestattet ist, befindet sich am letzten Beinelement (Tarse Nummer 23) des ersten Beinpaares und kann Stoffe wie Ammoniak, Kohlendioxid, Milchsäure und vor allem Buttersäure erkennen, die von den jeweiligen Wirtstieren durch Atem und Schweiß abgegeben werden. In der Lauerstellung (das vordere Beinpaar wird leicht schwenkend nach vorne gestreckt, mit den hinteren drei Beinpaaren umklammern sie ihren Ansitz) wird dieses Organ vorgestreckt, damit die Zecken die Sinnesreize besser empfangen können. Die wartenden Zecken wechseln sofort von der Wartestellung (die eingefalteten Vorderbeine liegen nahe am Körper) in die Lauerstellung, wenn sie durch Geruchsreize, Lichtveränderung – besonders von hell zu dunkel – oder durch Vibrationen bemerken, dass sich möglicherweise ein Wirt nähert. Sie hängen sich anschließend an alles, was ihren jeweiligen Aufenthaltsort streift und krabbeln dann oft bei Tier und Menschen bis zu mehreren Stunden lang am Körper umher, bis sie eine passende Einstichstelle gefunden haben. Zecken sind dabei sehr wählerisch und bevorzugen etwas feuchte, warme und gut durchblutete, dünne Haut. Beim Menschen sind besonders die Kniekehlen, der Haaransatz, die Leistenbeuge und die feine Haut hinter den Ohren ein beliebtes Ziel.

Nach Beendigung der Blutmahlzeit lassen sie sich von ihrem Wirt abfallen und die Weibchen suchen anschließend eine geschützte Stelle am Boden, um alsbald Eier abzulegen. Eine Eiablage kann mehrere Tage dauern, wobei etwa alle zehn Minuten ein Ei abgelegt wird. Nachdem ein solches aus der Bauchöffnung ausgetreten ist, wird es mit den Mundwerkzeugen an einer Drüse vorbeigeführt und dabei mit einer Schutzschicht versehen, die das frische Ei vor dem Vertrocknen schützt. Bei einer Eiablage werden insgesamt etwa 2.000 Eier produziert, anschließend verendet das Weibchen.

Lebenszyklus

Die Argasidae (Lederzecken) haben bis zu acht gleiche Nymphenstadien. Jede Nymphe ist auf Blut eines Wirtes angewiesen, jedoch wechseln sie häufig zwischen verschieden großen Wirten (Maus, Katze, Mensch). Schildzecken durchlaufen nach dem Schlüpfen stets drei Entwicklungsstadien: Larve, Nymphe (beide geschlechtslos) und Adulte (die erwachsenen Männchen und Weibchen). Lederzecken können mehrere Nymphenstadien durchlaufen, dabei kann jeweils ein Wirtswechsel stattfinden.

Bei den Ixodidae (Schildzecken) kommt nur ein Nymphenstadium vor. Nachdem die Eier in Paketen zu je etwa 2.000 Stück zumeist an verschiedenen geschützten Stellen wie zum Beispiel den Unterseiten von Grashalmen abgelegt wurden, schlüpft aus einem solchen Ei die sechsbeinige Larve. Diese sucht sich schon nach wenigen Tagen einen geeigneten Zwischenwirt (Nagetier), saugt sich dort fest und nimmt innerhalb von zwei bis drei Tagen Blut auf. Nach dem Saugen lässt sie sich abfallen und häutet sich nach einigen Monaten am Ende ihrer Entwicklung zur ersten achtbeinigen, rund 1,5 bis 2 mm großen Nymphe. Diese sucht sich nun abermals einen größeren Wirt (zweiter Zwischenwirt – Katze) und saugt dort ebenfalls Blut. Die Mehrzahl der Nymphen, die sich im Sommer oder Herbst gehäutet haben, suchen jedoch nicht sofort einen neuen Wirt für eine Blutmahlzeit, sondern treten zunächst bis zum nächsten Frühjahr in ein Ruhestadium ein. Erst nach dieser Pause suchen sie sich einen Wirt zur Sättigung und anschließend findet eine weitere Häutung zur zweiten Nymphe (Lederzecken) oder zum adulten Tier (Schildzecken) statt. Das ausgewachsene Tier befällt danach den Endwirt (Mensch, Rind), lässt sich nach dieser letzten Blutmahlzeit fallen und sucht darauf einen Partner auf, um sich zu paaren. Das Weibchen legt kurz darauf bis zu 3.000 Eier auf Grashalmen ab. Die männlichen Zecken sterben nach der Begattung, die Weibchen erst nach der Eiablage.

Zecken als Krankheitsüberträger

Zecken übertragen aufgrund ihrer Lebensweise häufig Krankheitserreger zwischen den Wirten, ohne jedoch selbst erkrankt zu sein. Es handelt sich dabei um mehr Arten von Krankheitserregern als bei jeder anderen parasitischen Tiergruppe. Da regelmäßig auch Menschen durch Erkrankungen wie Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Babesiose, Ehrlichiose oder Rickettsiosen betroffen sind, ist ein Zeckenstich eine Verletzung, mit der keineswegs leichtfertig umgegangen werden sollte. Wichtigste Überträger in Mitteleuropa sind die Arten der Gattung Ixodes mit der häufigsten einheimischen Art, dem Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus), daneben auch die Gattungen Rhipicephalus, Dermacentor, Haemaphysalis, Amblyomma und aus der Familie der Lederzecken die Gattungen Argas und Ornithodorus.

Für weitere ausführliche Informationen diesbezüglich siehe Zeckenstich.

Natürliche Feinde

Als natürliche Feinde der Zecken sind bisher festgestellt worden:

* extrem kalte Winter (< −20 °C)
* einige Pilzarten (zum Beispiel Metarhizium anisopliae)
* Fadenwürmer (Nematoden), von denen sie befallen werden können. Ein solcher Befall ist für die Zecke tödlich.
* Vogelarten, die gerne Zecken fressen.
* kleine, parasitische Wespen wie beispielsweise die Erzwespe Ixodiphagus hookeri. Diese Wespen legen ihre Eier in die Zecken und aus diesen schlüpfen dann die Wespenlarven, welche die Zecken von innen her auffressen und damit töten.
* Im südlichen Afrika wurde auch beobachtet, dass Sumpfschildkröten Nashörner von diesen Parasiten befreien.

Unter Fachleuten wird diskutiert, bestimmte natürliche Feinde der Zecken, wie zum Beispiel die Wespen, im Freiland auszubringen und damit die Zeckenpopulation zu reduzieren.

Systematik

Zecken werden in drei Familien eingeteilt und es gibt insgesamt weltweit mehr als 850 Arten.

* Lederzecken (Argasidae)
o Argas
+ Taubenzecke (Argas reflexus)
o Ornithodorus (auch: Ornothodoros)
o Nothoaspis
o Otobius
+ Ohrenzecke (Otobius megnini)
* Schildzecken (Ixodidae)
o Ixodes
+ Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus)
+ Hirschzecke (Ixodes scapularis)
+ Igelzecke (Ixodes hexagonus)
+ Fuchszecke (Ixodes canisuga)
+ Ixodes persulcatus
o Rhipicephalus
+ Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus)
o Buntzecken (Dermacentor)
+ Schafzecke (Dermacentor marginatus)
+ Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus)
+ Amerikanische Hundezecke (Dermacentor variabilis)
o Haemaphysalis
+ Reliktzecke (Haemaphysalis concinna)
o Hyalomma
o Amblyomma
+ Amblyomma americanum, „Lone Star Tick“
o Margaropus
* Nuttalliellidae
o Nuttalliella
+ Nuttalliella namaqua Bedford - einzige bekannte Art dieser Familie.

Weitere Infos zum Thema Zecken gibt es beim Deutschen Grünen Kreuz oder beim Robert Koch Institut.